Flaschentaucher bauen
Drücken: Er taucht. Loslassen: Er steigt.
Erwachsene: Taucher austarieren
- Alter5–12 Jahre
- Dauer15 Min.
- Schwierigkeitmittel
- Schmutzsauber
Schritt für Schritt
Was glaubst du?
Was macht der Taucher, wenn du die Flasche drückst?
-

1Flasche randvoll füllen
Die Flasche randvoll mit Wasser füllen, bis keine Luft mehr oben ist.
-

2Taucher austarieren
ErwachseneKnifflig
Knete unten an die offene Seite der Kappe drücken und im Glas testen: Nur die Spitze soll 2–3 mm herausschauen. Dann in die Flasche setzen, Deckel fest zu.
So sieht es jetzt aus: Die Kappe treibt senkrecht, nur die Spitze ragt aus dem Wasser.
-

3Flasche drücken
Die Flasche fest drücken.
-

4Flasche loslassen
Wieder loslassen.
Was passiert
Beim Drücken sinkt er, beim Loslassen steigt er wieder.
So funktioniert's
In der Kappe ist eine Luftblase, die ihn schwimmen lässt. Beim Drücken wird die Luft zusammengequetscht, Wasser drückt hinein, und der Taucher wird schwerer.
Weiterprobieren: Schafft ihr es, den Taucher genau in der Mitte schweben zu lassen?
Wenn's hakt
- Der Taucher sinkt sofort auf den Boden.
- Zu viel Knete oder schon Wasser in der Kappe. Herausholen, ausschütteln und ein Stück Knete abnehmen.
- Der Taucher sinkt auch bei festem Drücken nicht.
- Zu wenig Knete: etwas dazugeben. Die Flasche muss randvoll und der Deckel fest zu sein.
Sicherheit
- Knete und Kappe sind verschluckbar.
Häufige Fragen
Wie funktioniert der Flaschentaucher?
In der Kappe sitzt eine Luftblase. Beim Drücken wird sie kleiner, weil sich Luft leichter zusammendrücken lässt als Wasser. Wasser strömt in die Kappe, der Taucher wird schwerer und sinkt.
Was kann ich statt einer Kugelschreiberkappe nehmen?
Ein leeres Backaroma-Fläschchen, zu etwa einem Drittel mit Wasser gefüllt und mit der Öffnung nach unten in die Flasche gesetzt.



